Fete Blanche 2010 in Velden
Das Party-Ereignis des Sommers: die Fête Blanche war ein voller Erfolg
Zehntausende Menschen in Weiß machten die diesjährige Fête Blanche / White Elements zu einem gelungenen Ereignis. Die mittlerweile international bekannte Veranstaltung zog auch heuer wieder Menschenmassen an. Durch das zusätzliche Parkplatzangebot konnten auch die Probleme der letzten Jahre weitgehend beseitigt werden.
Zahlreiche Schauplätze in Velden und rund um den See boten für jeden etwas Besonderes: ein elegantes Dinner, erstklassige Djs, Musik zum abtanzen bis weit nach Mitternacht, eine sensationelle Modeschau, sowie eine beeindruckende Laser Show und ausgelassen feiernde Besucher, die teilweise aus ganz Österreich angereist waren. Und der kurze Regenschauer der am frühen Abend über dem See niederging, tat der Freude keinen Abbruch.
Die Hot Spots dabei waren wieder das Casino, das Seespitz, das Caramé, die Veldener Lokalmeile und die Fabrik in Saag, sowie ganz Pörtschach, das mit Live-Musik aufwartete. Hier feierte man im Congress Center Pörtschach zu Musik von DJ Flip Capella & DJ Tim Anderson sowie DJ Tom Silver. Auch die Prominenz aus Gesellschaft und Politik war stark vertreten, gesehen wurden unter anderem: Schi-Ass Christian Mayer Armin Assinger, Oli P., Otto Retzer mit seiner Gattin Shirley, „der Inder“ Ramesh Nair, H.C. Strache, Claudia Haider und Film-Doyen Carl Spiehs mit Ehfrau Angelika.
Auch die Veldener ließen es sich nicht nehmen und verbrachten eine rauschende Nacht ganz in Weiß. So wurden auch Rathauscafe-Chef Kofler und Parade-Italiener Salvatore von weißen Nixen umschwärmt, und Hilde Schöftner versammelte jede Menge bestens gelaunte und schneeweiß gewandete Besucher im knall-vollen Stamperl.
Ich würde es sofort wieder tun! Bergers Goldene Hochzeit
…so Franz Berger über die Hochzeit mit der Dame seines Herzens – zwei die sich gefunden haben, feierten gemeinsam „die Goldene“
viele aufregende Jahre haben die beiden gemeinsam verbracht, vor genau 30 Jahren hatten sie das Sporthotel Berger eröffnet und erst vor 5 Jahren an den jetzigen Betreiber Ernst Lackner übergeben.
Seit sie nun „im Ruhestand“ sind, genießen sie jeden Tag gemeinsam in vollen Zügen. So beginnt Franz Berger (wie jedes Jahr von April bis Oktober) seinen Tag mit einem erfrischenden Sprung in den See, und das mit immerhin 91 Jahren! Und zu tun gibt es dennoch immer etwas. So sorgt das Ehepaar Berger, gemeinsam mit Lackners engagierter Mutter Margarethe, als „gute Hausgeister“ noch jedes Jahr dafür, dass auch in den betriebsfreien Wintermonaten alles rund läuft.
„Unser Verhältnis ist von einer großen gegenseitigen Wertschätzung geprägt“ zeigt sich der Jubilar auch über die Familie Lackner begeistert, die das Haus ganz in seinem Sinne – an die jetzige Zeit angepasst – weiterführt. „Diese Wertschätzung beruht auf echter Gegenseitigkeit“ bestätigt auch Ernst Lackner glücklich über das herzliche Verhältnis.
Und damit der Erfolg des Hauses auch zukünftig gesichert ist, hat das Traumschiff eine wettersichere Erweiterung erfahren. Ein dritter Schirm, allesamt Sonderanfertigungen, bietet künftig den Gästen des Traumschiffs noch mehr Möglichkeiten, sich – unabhängig von Sonne oder Regen – kulinarisch verwöhnen zu lassen und den herrlichen Blick auf die Veldener Bucht zu genießen.
Motorbootbrand in Veldener Bucht
Spektakulärer Motorbootbrand in Velden
Am 29.06.10, kam es nachmittags zu einem spektakulären Unfall mit glimpflichem Ausgang für alle Beteiligten. Ein 72-jähriger Wiener betankte zuvor sein Holz-Motorboot bei einem Tankboot auf dem Wörther See in der Bucht von Velden.
Nach der erfolgten Betankung kam es beim Starten des Motorbootes im Motorraum zu einer Explosion. Durch die Wucht dieser Explosion wurde die 65-jährige Ehegattin ins Wasser geschleudert. Der Fahrer rettete sich selbst durch einen Sprung ins Wasser. Beide erlitten dennoch Verbrennungen unbestimmten Grades und wurden ins LKH Klagenfurt gebracht. Das Holzmotorboot verbrannte zur Gänze und die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 150.000,- €. Das Tankboot blieb glücklicherweise unbeschädigt.
Der Einsatzleiter der Freiw. Feuerwehr Velden, Walter Kofler, konnte mit 12 Kräften jedoch bald für ein „Brand aus“ sorgen. Gelöscht wurde – wie immer bei solchen Bränden am See – mit biologischem Löschschaum, der keinerlei Rückstände im Seewasser verursacht.
Im Einsatz stand die FF Velden mit 12 Kräften.
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Shared Space – Velden
Shared Space: es wird konkret…
Der „ungeteilte Raum“ nimmt langsam Gestalt an, die Planung zu den einzelnen Abschnitten hat unter reger Beteiligung der Bevölkerung begonnen.
Am Mittwoch Abend, dem 2. März war es dann soweit: Im bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeinderatssaal wurden die ersten konkreten Vorschläge zu Veldens neuem Verkehrskonzept präsentiert. Die Arbeitsgemeinschaft Mobilität hatte in Zusammenarbeit mit den Veldener Bürgern im Rahmen eines 2-tägigen offenen Workshops, der am 18. und 20. Februar im Casineum abgehalten wurde, einige Szenarien für die Bereiche Brunnenplatzl, Gendarmerieplatz, Europaplatz und Birkenallee sowie den Casinovorplatz entwickelt.
Im Vordergrund standen dabei die erwünschten – und erhofften – Effekte:
Darunter die gleichberechtigte Integration aller Verkehrsteilnehmer, die Herabsetzung der Durchfahrtsgeschwindigkeit, die Verflüssigung des Verkehrs – was in erster Linie mit der Vermeidung der Stop&Go-Phasen erreicht werden soll – und die gute Erreichbarkeit der Geschäfte und Lokale innerhalb der Zone.
Soweit die in der offenen Planungswerkstatt formulierten Zielvorgaben.
Nur 33% des gesamten Verkehrsaufkommens können dem Durchzugsverkehr zugerechnet werden. Und genau dieser Anteil soll zukünftig aus dem Ortskern verbannt werden. Nach wie vor herrschen aber gerade deshalb Bedenken bei den in den Nebenstraßen ansässigen Anrainern. Man befürchtet eine verstärkte Verkehrsbelastung durch die ausweichenden Fahrzeuge, die dann die bereits bekannten „Schleichwege“ benutzen könnten. Es wird noch viel Überzeugungsarbeit nötig sein, um diese – vor allem in der Anfangsphase wahrscheinlich berechtigten Befürchtungen – auszuräumen und durch brauchbare Alternativkonzepte zu ersetzen.
Im Verlauf der anschließenden Arbeitsgruppen haben sich folgende Forderungen herauskristallisiert:
Bereich Gendarmerieplatzl: Alexander Wrann fasste die wichtigsten Punkte zusammen:
- Schaffung einer „Torsituation“, damit der ankommende Autofahrer erkennt, dass er sich auf eine geänderte Verkehrssituation einstellen muss.
- Mehr Grünflächen
- Fixe Ladezeiten für Lieferanten
- Ansprechende Lösung der Parkplatzproblematik vor den Betrieben Wienerroither und Politzky
Bereich Europaplatz / Birkenallee: Robert Kenny vom Hubertushof brachte die vordringlichsten Forderungen auf einen Punkt:
- „Halten ja, Parken nein“ – wie kann das kontrolliert werden?
- Auch die Beleuchtungssituation am Abend soll bedacht werden – wie DI Mag.Thomas Pilz von der Arge Mobilität ergänzte, ist ein umfassendes Beleuchtungskonzept bereits angedacht, dieses richtet sich jedoch nach den tatsächlich umgesetzten Gestaltungsmaßnahmen.
- Der Blick auf den Bach soll unbedingt erhalten bleiben, dieser Bereich soll attraktiver gestaltet werden und zum Verweilen einladen.
- Die Verkehrsbereiche sollen auch nicht durch zu viele Poller (wie derzeit vorgeschlagen) eingegrenzt werden, und die Regenwasserableitung soll nicht außer Acht gelassen werden.
Bereich Casinovorplatz: Hier besteht noch der größte Handlungsbedarf, da die Neugestaltung dieser Situation noch einiges an Kopfzerbrechen verursachen wird.
- Viele Punkte, wie die Halte und Parksituation, müssen erst genau durchdacht werden.
- Der Platz vorm Bereich Hotel Engstler sollte geöffnet werden
- Es wird darüber nachgedacht, auch den Casinoparkplatz gratis für eine gewisse Zeitspanne, wenn man beispielsweise schnell etwas erledigen möchte, zu öffnen.
Das sagen die Veldener zu „Shared Space“:
Julischka Politzky: „Wir sollten bitte alle an einem Strang ziehen, das Projekt allgemein positiv bewerten und keine Querschüsse abgeben. Mit offenem Visier zu agieren bringt zwar nicht immer nur Freunde, aber es dient der Sache weit mehr.“
Hans Schullin: „Velden hat in den letzten Jahren sehr gewonnen, und ich bin stolz darauf, an so einem Projekt teilnehmen zu können und freue mich bereits auf die Umsetzung, die sicherlich eine weitere Verbesserung der Lebensqualität bringen wird“
Christian Tschebull: “Ich sehe das Verkehrskonzept mit gemischten Gefühlen, da noch viele Fragen offen sind, aber ich vertraue gleichermaßen auf die Kompromissfähigkeit der Beteiligten.“ ACHTUNG, TEXT KÖNNTE SICH NOCH ETWAS ÄNDERN – wir telefonieren noch mal am Montag, er war in Eile und möchte in Ruhe dazu Stellung nehmen.
Hans-Jürgen Schubert: „Wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, sehe ich das Projekt durchwegs positiv. Allerdings sollte der Karawankenplatz auch miteinbezogen werden, um ausreichende Haltemöglichkeiten zu gewährleisten.“
Erste konkrete Ideen zur Neugestaltung des Bereiches vorm Casino (Bilder Arge Mobilität)
Wie kommt die Wurst in die Haut?
Dieser Frage gingen die Schüler der erste Klasse der Volksschule Velden nach, und erkundeten einmal die „Wurstmanufaktur“ der Fleischerei Goritschnigg.
Gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Frau Srienc, machten sich die 11 Schüler auf den Weg um einmal zu erleben, wie eine Wurst und andere Köstlichkeiten wie Osterschinken und Braten wirklich entstehen.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es gleich zur Sache:
Aus dem bloßen Zusehen wurde gleich richtige Arbeit, denn die wissbegierigen Tafelklassler konnten nun selbst Hand anlegen, Brät einfüllen und Kalbsbratwürstel abdrehen. Auch beim Einbeizen des Schinkens wurde mit großer Begeisterung mitgemacht. Da wurden unter der fachkundigen Anleitung von Thomas und August Goritschnigg Gewürze gemischt und große Schinkenstücke kräftig eingerieben.
Und nachdem sie einmal erfahren hatten, was in so einer Wurst eigentlich drinnen ist, wurden die selbst gemachten Würste (Bratwürstel und Weisswürste) auch gleich anschließend verkostet. – Hungrig genug waren die kleinen Nachwuchsfleischer nach all der Anstrengung dann auch!
Was soll das???

Leserbrief von GV Markus Kuntaritsch
Der Veldner Bürgermeister verfällt in einen Machtrausch der bedrohliche Formen annimmt!
Jedes Gemeindeoberhaupt kann sich glücklich schätzen, wenn zwei professinelle Herausgeber eine ortsbezogene Monatszeitung initieren! Nicht so aber Bgm Ferdinand Vouk von der SPÖ! Anstatt eine von Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit getragene Entscheidung zu fällen, wird versucht dem politisch unabhängigen Herausgeber den Hahn abzudrehen! Dafür bekommt eine noch bis vor kurzem sehr aktive SPÖ Gemeinderätin das Geld zur Finanzierung Ihres Monatsblattes zugeschoben (20.000 EURO jährlich)! Händeringend hat der Bgm. noch im Herbst verlautbart, dass es eine faire Entscheidungsfindung in dieser Sache geben wird, als er erstmalig nach einen harschen Postwurf der Opposition unter der Führung von GV Markus Kuntaritsch „FPK“ unter Druck gekommen ist.
Nun fährt er aber wie eine Dampfwalze ohne Steuermann über sämtliche Entscheidungen die nicht seinen Machtgelüsten entsprechen drüber! Wo sonst kann ein Vizebürgermeister durch ein fragwürdiges Hearing Amtsleiter werden, und wo sonst bekommt eine kürzlich ausgeschiedene SPÖ Gemeinderätin plötzlich trotz vorhandener qualitativer Alternative alleinige finanzielle Unterstützung?
Für mich sehr fragwürdig ist auch dass der unabhängige Herausgeber die Veröffentlichung des Amtsblattes um 50% (10.000 EURO jährlich) günstiger anbietet, hier wird die Entscheidung des Bürgermeisters noch durch den Kontrollausschuss sowie die Gemeindeaufsicht zu prüfen sein! Es erinnert mich an Stasimethoden, der Bürgermeister möchte halt die Einheitspartei, samt dazu
passendem Einheitsmedium, vielleicht zieht er noch eine Mauer um Veldnen damit er der ungekrönte Kaiser sein darf, denn landespolitisch wurde er von seinen SPÖ Genossen ja eh abserviert!
Phönix aus der Asche

Es war ein echter Albtraum, als Anfang April letzten Jahres die Wer der Firma Schmalzl in Flammen aufging. Nun ist das Schlimmste überwunden, und die Pläne für den Wiederaufbau warten auf die Freigabe.
„Alle Pläne sind fertig, das OK der Behörden ist bereits erteilt, wir führen derzeit noch ein paar abschließende Gespräche mit einem direkten Anrainer“ zeigt sich Veldens Bootsbauer Wolfgang Schmalzl in Aufbruchsstimmung. Vor knapp einem Jahr sah alles noch ganz anders aus. Die Feiern zum 50-jährigen Jubiläum der Werft waren bereits in Planung, als in der Nacht vom 17. auf den 18. April die
Werft in der Veldener Bucht ein Raub der Flammen wurde. Ein horrender Schaden in Millionenhöhe (ca. 4,25 Mio Euro) wurde nicht zuletzt durch die Zerstörung einiger besonders wertvoller Boote verursacht.

Nachdem alle Formalitäten abgeschlossen waren, schritt Schmalzl an die Planung der neuen Gebäude. Gearbeitet wurde in der Zwischenzeit in der kleinen Werft am Ossiachersee, und in der
Bootshalle in Lind, die mittels Container provisorisch vergrößert wurde. Mittlerweile wurde in Lind mit dem Erweiterungsbau begonnen, und die Eröff nung des Gebäudes ist für April angesetzt.
Die Entwürfe des Klagenfurter Architektenduos Werner & Thomas Omansiek wurden vom Architekturbeirat sehr positiv aufgenommen und sollen der Bucht ein maritimes Flair verleihen. Helle Farben,
viel Glas und eine luftig leicht wirkende Konstruktion werden zukünftig modernste Technik, wie einen vollautomatischen Bootskran beherbergen. Wolfgang

Veldener Monat
Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

An dieser Stelle möchten wir – das Team des Veldener Monats – uns einmal ausdrücklich bei unseren Lesern bedanken! Danke für die immer zahlreicheren Rückmeldungen, die uns erreichen und uns
helfen, noch mehr auf Ihre Interessen eingehen zu können. Danke für die positiven Leserbriefe und persönlichen Gespräche. Danke für die aufmunternden Worte, sie sind der Lohn unserer Arbeit
und bestärken uns in unserem Bestreben, ein unabhängiges Medium für Velden zu sein. Danke auch für Ihre Unterstützung, Ihre Informationen und Berichte, die einen wertvollen Beitrag zu unserem angestrebten breiten Informationsspektrum bilden.
Durch die vielen persönlichen Gespräche, die wir in der letzten Zeit mit Ihnen führen konnten, ist uns noch viel deutlicher vor Augen geführt worden, wie wichtig es ist, ein unparteiliches Nachrichtenmedium in Velden zu haben. Eine Zeitung von Veldenern für Veldener. Eine Zeitung, die jeden zu Wort kommen lässt, unabhängig welcher politischen Couleur er angehört, oder welche Meinung er zu einem aktuellen Thema vertritt.
In nächster Zukunft wird das geplante neue Verkehrskonzept solch ein Thema sein, dass die Veldener schon jetzt sehr bewegt. Und das ist auch so beabsichtigt, denn die Anwohner Veldens sollen
darüber entscheiden, wie Ihre Gemeinde in Zukunft aussehen wird, und wie letztendlich mit einem Teil Ihrer Steuergelder umgegangen wird. Nachdem eine rege Beteiligung auch Seitens der Verkehrsplaner und der Gemeinde gewünscht ist, lassen Sie uns wissen, was Sie sich für die Zukunft Veldens wünschen würden!Uns ist es ein echtes Anliegen, hier unserem Informationsauftrag
umfassend nachzukommen. Wir bemühen uns, den Vorhang ein wenig zu lüften und auch hinter die Kulissen der Gemeindepolitik zu blicken. Daher fordern wir Sie auf: sagen Sie uns, wie SIE dazu stehen.











